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Bodajk
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Geschichte von Bodajk
Bodajk ist eine Stadt mit 4203 Einwohnern im nordwestlichen Teil des Bezirks Fejér. Die Siedlung liegt am nordöstlichen Fuß der Gebirge Bakony, in dem, die Gebirge von Vértes trennenden Móri-Graben. Man kann sie ausgezeichnet herankommen, von der Hauptstrasse Nummer 81 abbiegend, ihr Bahnhof befindet sich an der Linie Székesfehérvár-Komárom. Die Siedlung, die reich an Sehenswürdigkeiten ist, wird einen der östlichen Toren von Bakony genannt.
Die Gegend war wahrscheinlich seit der Steinzeit meistens bevölkert. Andenken fast aller Zeiten wurden hier gefunden. Ihre ausgezeichnete Verkehrslage und die Karstquellen haben den Ansiedlern großartige Bedingungen geboten. Ihr erstes schriftliches Denkmal stammt aus dem Jahre 1193. Die Bedeutung ihres Namens stammt wahrscheinlich aus dem Wort ’Bodok’ Berg, das der heutige Vértes ist. Bodajk ist einer unserer ältesten Maria-Gnadensorten. Einige Geschichtsschreiber meinen, dass ihre heilende Quelle schon im 19. Jahrhundert geehrt war. Nach der Legende waren hier Sankt Stefan, Sankt Imre, Sankt Gellért und Sankt László. Im Mittelalter war sie ein Königsbesitz, später gehörte die den Kreuzritter von Fehérvár, der Familie Rozgonyi und Nádasdy. Nach dem Fall in Jahre 1543 kam sie unter die Türkenherrschaft und der größte Teil der näheren Dörfer und auch Bodajk wurden entvölkert. Am Anfang der 18. Jahrhunderts wurde sie von ihrem neuen Besitzer, der Familie Hochburg wieder bevölkert. Die Behandlung des Maria-Gnadensorten hat der Kapuzienerorden geführt. Die Gnadenskirche und der Sankt Brunnen wurde ein bekannter Wallfahrtsort des Landes, Wegen ihres von den Karstquellen ernährten Sees wurde sie im 19. Jahrhundert als Badeort bekannt. Zwischen 1774 und 1872 war sie eine Marktflecke und auch das Zentrum der Gegend. Zur Ehrung des Sankt Brunnen und der heiligen Jungfrau wurde schon in der Zeit von Sankt Stefan Kapelle- die schon kaputt gegangen ist – gebaut. In der Nähe, im 18. Jahrhundert sind die kirchlichen Baudenkmäler der Siedlung im Barockstil aufgebaut. Die römisch-katholische Kische wurde zwischen 1728-1742 gebaut. Ihr Gnadensbild lockt jährlich im September an dem Maria Tag organisierten Ablass mehr tausende Wallfahrer. In der Nähe des Gnadensorten wurde zwischen 1744-1747 der Kloster der Kapuziener gebaut, der heute das römisch-katholische Pfarrhaus ist. Auf dem Hügel über der Siedlung steht der aus dem Jahre 1736 stammende Kreuzweg, von dem es ein wunderschöner Anblick auf die Umgebung gibt. Östlich vom Kreuzweg befindet sich das im Jahre 1839 gebaute klassizistische Hochburg-Lamberg-Schloss. Die reformierte Kirche wurde im Jahre 1788 gebaut.
Die Siedlung hat Denkmal ihren berühmten Bürgern gesetzt. Die Wohnung von Peske Géza und Spányi Béla – den berühmten Kunstmalern – zeigen Gedenktafel. Zur Ehrung von Dr. Cserháti Károly wurde eine Statue gebaut. In den Jahren von 1990 hat man das ehemalige Schwimmbad umgebaut und ein Seebad errichtet. Ihr Wasser wird künstlich ernährt, weil ihre Quellen wegen des Bergbaus ausgetrockenet sind. Hier steht die unlängst renovierte Wassermühle, die der letzte Kurier des für die Landschaft einst charakteristischen Berufs ist. In der ortgeschichtlichen Ausstellung kann man die Andenken von Bodajk kennen lernen. Auch in der Umgebung gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Hier erreicht der ländliche Blau-Wanderweg die Gebirge Bakony, deren schönsten Teil, das abenteuerliche Schlucht des Gaja-Bachs. Über der Gemeinde funktioniert eine Skipiste mit Aufzug. Das berühmteste Ereignis neben dem Ablass sind die Stadttage. Auf die Touristen warten zahlreiche niveauvolle Unterkünfte und Gaststätte. Die Siedlungsbild zeigt die Entwicklung im den letzten Jahrzehnten. Ihre Baudenkmäler, wunderschöne Landschaft locken viele Touristen, das Gesundheits- und Rentnerhaus verbessern die Lebensumstände der Einwohner.
Präsident Dr. László Sólyom hat die Gemeinde Bodajk von 1 Juli 2008 Stadt bekunden.





